Zwei „Certified Scrum Master“ bei applied technologies GmbH

Schon seit Firmengründung realisiert applied technologies GmbH Projekte auf Basis eines iterativen Vorgehensmodells. In diesem Jahr wurde nun das erste Projekt auf das Vorgehensmodell „Scrum“ umgestellt.

„Scrum“ ist ein Vorgehensmodell der agilen Softwareentwicklung. Scrum überträgt Erfahrungen aus der Entwicklung in der Automobilbranche (Stichwort: „lean production“) auf die Softwareentwicklung.

Bei Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Produktfertigungs- und Entwicklungsprozesse so komplex sind, dass sie sich im Voraus weder in große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte mit der Granularität von Tagen oder Stunden pro Mitarbeiter vorher planen lassen.

Eines der wesentlichen Merkmale von Scrum ist die iterative Vorgehensweise, mit der von Beginn des Projektes an in sogenannten „Sprints“ (Iterationen) lauffähige Versionen des Produktes mit neuen Funktionalitäten erstellt werden. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erforderlich – mit dem Vorteil, dass der Kunde einen greifbaren Eindruck über den Projektstand gewinnt und die Möglichkeit besitzt, neue und geänderte Anforderungen einzubringen bzw. Fehlentwicklungen gegenzusteuern.

Dieses Verfahren eignet sich ideal für Projekte mit engem Zeitrahmen, unklaren Anforderungen und innovativen Themen. Scrum bietet mit dem agilen Ansatz die Möglichkeit, sehr schnell Ergebnisse zu erhalten und sich ändernde Anforderungen zu berücksichtigen. Damit werden Sicherheit und Vertrauen für die restliche Projektlaufzeit aufgebaut – für Team UND Kunde.

Im November 2010 absolvierten unsere Mitarbeiterinnen Sabine Behrendt und Ilse Prinzmeier die Qualifikation zum „Certified Scrum Master“. Ein zertifizierter Scrum-Master (CSM) ist jemand, der durch einen zugelassenen Scrum-Trainer in Scrum-Terminologie, -praxis und –grundregeln unterrichtet wurde, die Rolle als „Scrum Master“ zu erfüllen.