:: Requirements Engineering
Mangelnder Benutzer-Input, unvollständige und sich ändernde Anforderungen sind die Hauptursachen, warum IT-Projekte scheitern,
nicht die volle geplante Funktionalität liefern und Zeit und Budget überschreiten (The CHAOS Report; The Standish Group International Inc.; 1995).
Mißverstandene Anforderungen, Änderungen auf Zuruf sowie die Erstellung "goldener Klinken" durch Anwendungsentwickler komplettieren die
Schwierigkeiten des Projektmanagements
(
Karl Wiegers - Software Requirements, 1999,
Chris Rupp - Requierements-Engineering und -Management, 2001).
Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass den frühen Phasen im Lebenszyklus eines Softwaresystems größere Bedeutung beizumessen ist.
Systematisches Anforderungsmanagement und ein definiertes Vorgehen zum Umgang mit neuen oder geänderten Anforderungen (Change Requests) führen
zu einer Grundlage, auf der ein Softwareprojekt wieder steuerbar wird.
applied technologies führt gemeinsam mit Ihnen die Anforderungsanalyse durch und erstellt durch methodisches Vorgehen eine solide
Anforderungsdokumentation, auf deren Basis eine Testspezifikation erarbeitet und eine Nachvollziehbarkeitsmatrix (Traceability Matrix)
angefertigt wird. Wir installieren in Ihrem Projekt ein Gremium, das sogenannte Change Control Board, sowie einen entsprechenden
Prozess zum Umgang mit Change Requests.
Eines der Artefakte des Requirements Engineering, die Anforderungs-Attribute (Priorität, Stabilität, Komplexität etc.) dienen als
Grundlage für die Projektsteuerung. Sie ermöglichen beispielsweise in der Anwendung des Timebox-Verfahrens
(
James Martin - Rapid Application Development, 1991;
Steve McConnell - Rapid Development, 1996) gezielt und kontrolliert Funktionalitäten zu streichen,
um Termine zu halten, statt Termine zu verschieben im Bemühen, die gesamte Funktionalität zu liefern. Lesen Sie dazu auch unsere
Veröffentlichung in der Zeitschrift
sw development, Ausgabe Juli/August 2001
(Autor: Dietmar Leibecke, "Requirements Management - Anforderungen im Griff").