Wer noch nicht hat, der sollte jetzt. Das Datum für das Ende des Supports vom Microsoft SQL Server 2005 steht fest.

Das ist der Aufruf an alle, die noch den Yukon unter den Microsoft SQL Server Versionen – also den SQL Server 2005 – im Einsatz haben, ein Upgrade auf SQL Server 2014 vorzunehmen. Denn es ist amtlich, der (extended) Support für den SQL Server 2005 endet am 12. April 2016.

Natürlich wird der SQL Server 2005 nicht am Stichtag plötzlich seinen Dienst quittieren, jedoch werden danach von Microsoft keine Hotfixes oder Security Updates mehr angeboten.

Aber das Upgrade auf Microsoft SQL Server 2014 bringt auch sofort spürbare Vorteile. Gegenüber der SQL Server 2008 Version ist er mehr als 5-mal schneller, verglichen mit dem SQL Server 2005 sogar 13-mal schneller.

Für diejenigen, die zusätzlich vom Supportende des Windows Server 2003 nach dem 14. Juli 2015 betroffen sind, ist das die Gelegenheit gleich in einem Rundumschlag bei der Umstellung auch das Upgrade auf den SQL Server 2014 zu berücksichtigen.

Ein Jahr scheint zwar noch lange hin, ist für die Planung der Migration mit samt den Parametern, die bei der Umstellung berücksichtigt und einkalkuliert werden müssen, ein unter Umständen realistischer Zeitrahmen und sicher schneller um als gedacht. Es ist deshalb ratsam früh mit der Organisation der Server-Umgebung zu beginnen, um sämtliche Risiken in punkto Sicherheit und Compliance zu vermeiden. Microsoft bietet als zusätzliche Unterstützung einen Upgrade Guide als Leitfaden und einen SQL Server 2014 Upgrade Advisor zum Download an.

Das am 15. April veröffentlichte SQL Server 2014 Service Pack 1 wartet dagegen noch auf sein „Re“-Release, denn aufgrund von Installationsproblematiken kurz nach Veröffentlichung wurde der Download gestoppt und es soll in wenigen Wochen ein Update folgen. Deshalb ist der Upgrade auf SQL Server 2014 erstmal der nächste Schritt.