Microsoft Signals 2019, Internet of Things, IoT Akzeptanz, Microsoft verstärkt Investitionen in IoT-Technologien

„…in Deutschland führen bereits 88 Prozent der Unternehmen IoT-Projekte durch“

Die Akzeptanz von IoT nimmt in Deutschland stark zu. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IoT Signals 2019“ von Microsoft. In Deutschland führen bereits 88 % der Unternehmen IoT-Projekte durch. Gleichzeitig verstärkt Microsoft seine Investitionen in IoT-Technologien und will bis 2022 ca. 5 Milliarden Dollar investieren.

Laut Prognose der Marktforscher von IDG, soll es bis 2025 rund 41 Milliarden IoT-Devices geben. Kein Wunder, dass große Softwarekonzerne wie Microsoft Interesse an diesem Segment haben. Microsoft befragte im Rahmen der IoT Signals 2019 weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Deutschland, Frankreich, China, Japan, Großbritannien sowie den USA. Die Befragten gehen davon aus, dass in bereits zwei Jahren ca. 30% des Umsatzes ihrer Unternehmen durch IoT-Projekte generiert werden. Erheblichen Nachholbedarf sehen die Verantwortlichen in der IoT-Implementierung sowie Herausforderungen in der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

Akzeptanz von IoT nimmt in Deutschland stark zu

In Deutschland führen bereits 88% der Unternehmen IoT-Projekte durch. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 85%. Mit 88% der IoT-Anwender glaubt ein Großteil daran, dass das IoT für den eigenen Geschäftserfolg entscheidend sein wird. Innerhalb von zwei Jahren erwarten die Befragten bereits einen Return on Investment. Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen werden ihren Teil zum Erfolg beitragen.

Nahezu ein Drittel der Projekte (30 Prozent) scheitert bereits in einer frühen Projektphase, weil die Implementierung zu teuer oder der Nutzen unklar ist.

Sicherheitsbedenken in IoT-Projekten äußern nahezu alle Befragten (97% weltweit, 95% in Deutschland), während die Akzeptanz der Technologie davon unberührt bleibt. Nur ca. ein Drittel der IoT-Anwender sehen Komplexität und technische Herausforderungen in der Nutzung von IoT-Technologien als Hindernis für die weitere Einführung. Mit der Veröffentlichung des Azure Security Center for IoT kommt Microsoft den Anwendern in Bezug auf Sicherheitsbedenken bereits entgegen.

Einführung trotz Bedenken

Fast alle Unternehmen (97 %) haben Sicherheitsbedenken in Bezug auf IoT. Mit der zunehmenden Implementierung, insbesondere in der Gesundheitsbranche, muss die Sicherheit von Anfang an für Geräte und Netzwerke eine wichtige Rolle spielen. Die Verbindung mit dem Internet geht in zwei Richtungen. Es ist wichtiger denn je, Sicherheit in jeder Schicht umzusetzen, da IoT-Geräte den digitalen Zugriff auf Heim- und Arbeitsnetzwerke ermöglichen und somit auch den Zugriff auf die vertraulichen Daten, die dort gespeichert werden.

Microsoft verstärkt Investitionen in IoT-Technologien

Zahlreiche weltweit tätige Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen setzen bereits auf IoT und Edge Computing, darunter Starbucks, Chevron, Bühler AG, Steelcase und Thyssenkrupp. Um den Erfolg von Kunden und Partnern im Internet of Things weiter voranzutreiben, hat Microsoft bis 2022 Investitionen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar (rund 4,5 Milliarden Euro) in intelligente Spitzentechnologien und Ökosysteme angekündigt. Allein im vergangenen Jahr hat Microsoft seinen IoT-Lösungen und -Plattformen mehr als 100 neue Funktionen und Dienste hinzugefügt. Zudem arbeitet Microsoft mit mehr als 10.000 IoT- und Intelligent-Edge-Partnern zusammen, die auf der Basis von Microsoft-Technologien eigene IoT-Lösungen entwickeln und vertreiben.