Power Apps Demo Teil 2: Wie läuft das Customizing?

apptech - tipps & tricks - Power Apps Demo Teil 2

Power Apps Demo Teil II

Im ersten Teil wurden die Basisfunktionen von Power Apps vorgestellt. Jetzt geht es darum wie man die eigenen Anforderungen umsetzen kann. Hierzu soll in der Demo ein einfaches Projektmanagement aufgebaut werden.

Zum Video bitte hier entlang...

Die Entwicklungsumgebung make.powerapps.com

Zentrales Werkzeug für das Customizing ist das Microsoft Webportal make.powerapps.com. Dort kann der Entwickler seine Applikationen verwalten und anpassen. Zentrales Konstrukt zur Verwaltung von Applikationen ist die Lösung bzw. die Solution. Sie bündelt alle notwendigen Komponenten.

Für das Projektmanagement wird die Lösung at Projektmanagement erzeugt. Es wird die Entität Projekt definiert. Zu jeder Entität können u.a. neue Felder, Beziehungen, Sichten und Formulare erstellt werden. Damit auch größere Projektstrukturen abgebildet werden können, wird der Entität aber auch die Möglichkeit, sich selbst zu referenzieren, spendiert. Das wiederum ermöglicht die Abbildung von Projekthierarchien.

Es soll noch eine Sicht definiert werden, die alle Root- bzw. Kopfprojekte zeigt. Im Editor können die angezeigten Spalten inkl. der Formatierung festgelegt werden. Ergänzt werden die Filterkriterien, die über einen eigenen Editor erstellt werden.

Für das Formular werden im Vergleich zum Standard die Aktivitäten ergänzt. Der Formular Editor folgt dem Prinzip "What-you-see-is-what-you-get", was das Customizing transparent macht und grundsätzlich erleichtert. Man kann den zur Verfügung stehenden Bildschirm in bis zu vier Spalten aufteilen. Die Nutzung von Tabs im Kopfbereich erleichtert die Gliederung der Informationen. In unserem Beispiel ist das der Tab Plandaten.

Zudem werden die neuen Entitäten Container und Baufortschritt eingeführt, für die jeweils eigene Tabs eingeführt werden. Die Baucontainer und der Baufortschritt werden als Grid eingeführt, die dann eine auf das Projekt bezogene Anlage erlaubt.

Fazit

Die Power Plattform bietet eine hochwertige Lowcode Lösung, die für Citizen Developer aus den Fachabteilungen, der hauseigenen IT und externen IT Profis gemacht ist.

Technische Limits sind durch die nahtlose Integration individueller Komponenten auf Basis von Typescript nicht vorhanden. Das Microsoft unabhängige Angebot von fertigen Drittkomponenten ergänzt das Portfolio. Interessant wird die zukünftige Integration der Canvas Apps sein. Hier sind von Microsoft Fortschritte angekündigt. Die Canvas Apps stellen eine weitere Option dar, individuelle Anforderungen umzusetzen. Aktuell steckt die Integration mit den Canvas Apps noch in den Kinderschuhen. Flankiert durch Power Automate und Power BI stellt die Power Plattform eine leistungsfähige Möglichkeit zur Digitalisierung dar.

Auch preislich muss sich Microsoft hier nicht verstecken. Alternative Anbieter für Lowcode Plattformen mit dieser technischen Breite und Reife liegen im Preis höher. Somit ist die Power Plattform auf jeden Fall einen Blick wert.

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